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23. Oktober 2000

Unterhosen-Studie: "Karl-Heinz" macht das Rennen

Die klassische Feinripp-Unterhose Typ "Karl-Heinz" schlägt Tanga-Slips und Retro-Pants um Längen / TextilWirtschaft: Deutsche Männer lieben's klassisch

Die "Slips der alten Männer" machen das Rennen: "Karl-Heinz", die klassische Feinripp-Unterhose, sowie "Walter", der bunt-gemusterte Sportslip, sind mit Abstand die von den meisten Männern getragenen Unterhosen-Typen. Jeweils gut 40 Prozent der Männer bevorzugen einen dieser beiden Unterhosen-Typen. Dies belegt eine repräsentative Umfrage des IMAS-Instituts, München, im Auftrag der Branchenzeitschrift TextilWirtschaft (Verlagsgruppe Deutscher Fachverlag, Frankfurt am Main). Modische Minislips uni (Modell "Thomas") bzw. gemustert (Modell "Boris") belegen die Plätze drei und vier auf der Unterhosen-Hitliste, gefolgt von Boxershorts ("Michael") und dem einfarbigen Retro-Pant ("Niklas").

Mode und Marke spielen als Kaufkriterien eine untergeordnete Rolle: Nur jeder vierte Mann ab 16 achtet bei der Wahl der Unterhosen auf modisches, attraktives Aussehen. Bei Männern unter 30 sind es über 50 Prozent; dann gehen die modischen Ansprüche langsam, aber kontinuierlich zurück.

Unterhosen sollen bequem sein und nicht viel kosten. Rund die Hälfte der Männer bevorzugt praktisch-funktionale Modelle; für modisch-trendige Unterwäsche können sich gerade gut 20 Prozent aller Männer erwärmen. Je nach Unterhosentyp ist der deutsche Mann bereit, zwischen 12 und 17 Mark auszugeben. Im Durchschnitt hat er 18 Unterhosen im Kleiderschrank.

Frauen halten in Sachen Männerwäsche das Zepter in der Hand: Nur in jeder vierten Ehe versorgt sich der Mann selbst mit neuer Wäsche. Die Gründe sind zum einen die Lustlosigkeit der Männer aufs Wäsche-Shopping und zum anderen die höheren Ansprüche der Frauen an Männerwäsche, so Michael Albaum, Marketingleiter der TextilWirtschaft.

Basis des TW-VerbraucherFokus ist eine repräsentative Befragung von 2000 Männern und Frauen ab 16 Jahren rund um das Thema Wäsche. Die Erhebung fand im Juni/Juli 2000 statt.

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