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16. April 1998

Nicht bei den vielumworbenen Jugendlichen, sondern bei den von der Werbung

Rentner beziehen zwar ein niedrigeres Nettoeinkommen als Berufstätige, sie besitzen jedoch mehr Kaufkraft, belegt die Fachzeitschrift Lebensmittel Zeitung Spezial (Verlagsgruppe Deutscher Fachverlag, Frankfurt am Main) in ihrer aktuellen Ausgabe. Die Gründe: Kleinere Haushalte ohne Kinder, angespartes Vermögen, ausgezahlte Lebensversicherungen, mietfreies Wohnen. Die sogenannten 50plus haben nach Abzug der Lebenshaltungskosten dadurch durchschnittlich im Monat 638 DM frei verfügbar. Das sind 30 Prozent mehr als die Gruppe der 30- bis 49jährigen und fast 40 Prozent mehr als die umworbenen 14- bis 29jährigen. "Darauf sollten sich Lebensmittelhandel und -hersteller einstellen", so die Lebensmittel Zeitung. Noch fließt das Geld in andere Kanäle. Im letzten Jahr haben die Rentner allein 15 Milliarden Mark für Reisen ausgegeben.

16.04.199815 Z à 60 A

Taschengeld der 50plus

Prozentuale Verteilung des frei verfügbaren Einkommens nach Abzug der Lebenshaltungskosten
Altersgruppe 50-59 60-69 ab 70
kein frei verfügbares Einkommen 15 12 13
unter 200 Mark 12 14 14
200 bis 500 Mark 27 29 29
500 bis 1.000 Mark 22 23 25
1.000 Mark und mehr 24 22 20
Quelle: Lebensmittel Zeitung Spezial/Institut der Deutschen Wirtschaft
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