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9. April 1998

Burger King startet Wahlkampf

Bundesweit sind die Wahlplakate einer Partei namens BKD zu sehen. Doch "Freiheit. Gleichheit. Mahlzeit" fordert keine politische Splittergruppe, sondern das Fastfood-Unternehmen Burger King, enthüllt die Fachzeitung für Marketing, Werbung und Medien HORIZONT (Verlagsgruppe Deutscher Fachverlag, Frankfurt) in ihrer heutigen Ausgabe.

Kaum etwas weist bei der Kampagne auf eine Fälschung hin. Die bundesweite Plakataktion, der Anrufbeantworter der Münchener Parteizentrale sowie der Internetauftritt (http://www.bkd-zentrale.de) wirken authentisch. Lediglich die Slogans wie "Weniger reden. Mehr essen" lassen auf ein Nahrungsmittel-Unternehmen als Absender schließen. Eine Geheimniskrämerei, die Burger King offensichtlich möglichst lange betreiben will. "Kein Kommentar" lautet die einhellige Auskunft der Konzernzentrale sowie der betreuenden Kreativagenturen DMB&B, Hamburg, und Start Advertising, München, zum Marketingkonzept hinter der Wahlkampfidee.

Vermutlich ist der geheimnisumwitterte Auftritt jedoch der Auftakt einer "innovativen Marketingoffensive", die Burger King Ende April der Öffentlichkeit präsentieren will. Bis dahin orakelt Andr

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