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6. Januar 2022

Zweites Rekordminus in Folge: Stationärer Modehandel verliert 12 Prozent

TextilWirtschaft

Der stationäre Modehandel bleibt auch im zweiten Corona-Jahr der große Verlierer im Einzelhandel. Monatelange Ladenschließungen, eingetrübte Konsumstimmung und zuletzt die vierte Corona-Welle haben die Branche stark getroffen. Im Vergleich zum Vorjahr verloren die Modehandelsunternehmen 12 Prozent ihrer Erlöse. Nach minus 30 Prozent im ersten Jahr der Pandemie schließt die Branche damit das zweite Jahr in Folge mit einem historischen Umsatzrückgang ab. Das berichtet das Fachmagazin TextilWirtschaft (dfv Mediengruppe).

Damit hat sich der Abschmelzungsprozess im stationären Modehandel weiter beschleunigt. Zuletzt hatte es im Jahr 2010 einen positiven Jahresabschluss gegeben, seitdem schrumpft der Markt Jahr für Jahr. Zwar ist 2021 die befürchtete Insolvenzwelle ausgeblieben, da viele Unternehmen Kurzarbeitergeld und Überbrückungshilfen beantragt haben, dennoch ist die Marktsituation angespannt. Durch die Einführung der 2G-Regeln und die steigenden Inzidenzen hat die Frequenz im stationären Handel massiv nachgelassen. Die beginnende Normalisierung des Geschäftsverlaufs wurde dadurch erheblich gebremst. 

Das Jahresergebnis basiert auf einer Erhebung der TextilWirtschaft. Wöchentlich befragt das Fachmagazin einen ausgewählten Kreis an marktrelevanten Modeanbietern zu ihrer Umsatzentwicklung.
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