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8. Januar 2020

Viertes Minusjahr in Folge für den stationären Modehandel

TextilWirtschaft
Der anhaltende Frequenzrückgang in den Innenstädten und dass immer mehr Mode online bestellt wird, hat dem stationären Modehandel auch 2019 einen Umsatzrückgang beschert. Die Erlöse sanken im Vergleich zu 2018 um 2 %. Das berichtet das Fachmagazin TextilWirtschaft (dfv Mediengruppe).

Damit schließt der Modehandel das vierte Jahr in Folge mit einem Minus in dieser Höhe ab. Zuletzt hat es 2010 einen positiven Jahresabschluss gegeben. Nach dem Krisenjahr 2009 konnte der Modehandel damals die Umsätze steigern. Dass die Erlöse Jahr für Jahr sinken, ist vor allem auf das verändernde Kaufverhalten der Verbraucher zurückzuführen. Immer mehr Mode wird online bestellt, zudem geben die Konsumenten zunehmend Geld für andere Produkte wie Lebensmittel, Reisen oder Restaurantbesuche aus. Allerdings gab es auch positive Signale aus dem Markt. 60 % der Modeanbieter konnten durch weniger Reduzierungen und eine bessere Warensteuerung ihre Erträge steigern.

Das Jahresergebnis basiert auf einer Erhebung der TextilWirtschaft. Wöchentlich befragt die Fachzeitschrift einen ausgewählten Kreis an marktrelevanten Modeanbietern zu ihrer Umsatzentwicklung.

Kontakt
dfv Mediengruppe
Judith Scondo
Referentin Unternehmenskommunikation
Telefon 069 7595-2051
presse@dfv.de
www.dfv.de
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