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10. März 1999

Hamburger Foodservice Preis für Alex-Gruppe, Cinecitta Multiplexkino und Pret A Manger

Zum 17. Mal wird am 12. März 1999 anläßlich der InternorGa-Messe in Hamburg der Hamburger Foodservice Preis verliehen. Stifterin der Auszeichnung ist die Verlagsgruppe Deutscher Fachverlag, Frankfurt am Main, als Herausgeberin der Fachzeitschrift food-service.

Für ihren unternehmerischen Erfolg in der von massivem Strukturwandel geprägten Gastronomiebranche, für Leistungen, die Maßstäbe setzen und die von großem Einfluß und nachhaltiger Wirkung auf die Entwicklung der Marken- und Systemgastronomie sind, werden drei Preisträger geehrt:

Alex-Gruppe, Oldenburg. Der herausragende Erfolg des Systems basiert auf der unkonventionellen Denke seiner Gründer, Professionalisierung nicht an der Ware, sondern am Erlebnis festzumachen und so 'gute Laune' zu multiplizieren. Aufbau und Marktgeltung der hochrentablen Kette sind das Gemeinschaftswerk von Irmin Burdekat, Hannes Hoyer, Delf Neumann und Klaus Meyer. An die Stelle des Wirts tritt die Markenpersönlichkeit. Intelligentes, witziges und humorvolles Marketing ist dabei das Kernstück. Als oberste Maxime gilt echte Freizeit-Gastronomie mit Spaß für die Gäste. Interieur, Musik, Kommunikation, Essen und Trinken verstehen sich als gleichberechtigte Konzeptbausteine, die je nach Ausprägung des Betriebtyps leicht variieren. 1987 wurde in Oldenburg das erste Alex gebaut. 1998 erzielte die Alex-Gruppe mit ihren 21 Outlets einen Netto-Umsatz von insgesamt 53 Mio. DM. Seit 1. Januar 1999 gehört das Unternehmen dem britischen Bass-Konzern.

Cinecitta Multiplexkino, Nürnberg. An einem Standort, den es zu entwickeln galt, ist es Wolfram Weber, dem Gründer von Cinecitta, 1995 gelungen, eine einmalige One-Stop-Destination zu schaffen. Mitten in der Nürnberger Altstadt ist der Riesenkomplex mit 15 Kinosälen, die sich weitgehend unter der Erde befinden, und vier Restaurants zum City-Treffpunkt für ein Millionenpublikum geworden. Von insgesamt 1,6 Mio. jährlichen Besuchern nutzen 80 % das F & B Angebot. Der Unternehmer rechnet rund 9 DM Gastro-Umsatz pro Kino-Kunde, ein Wert, der weit über dem Doppelten des Branchendurchschnitts für Großanlagen liegt. Concessions, Bars und Restaurants tragen überproportional profitable 40 % zu den Gesamterlösen des Freizeit-Objektes bei.

Pret A Manger, (Europe) Ltd., London. Seit die Unternehmer Sinclair Beecham und Julian Metcalfe 1985 von der Immobilien-Branche ins Foodservice-Geschäft wechselten, gelten im Sandwich-Markt Großbritanniens neue Maßstäbe. Ihre Shops - Eat In & Take Out - waren ein Sofort-Erfolg. Das Revolutionäre an dem relativ komplexen Sandwich-Konzept liegt auf 3 Ebenen: in der Warenphilosophie mit immer mehr Rohstoffen aus organischer Landwirtschaft, im Bekenntnis zur handmade Vor-Ort-Fertigung sowie in der Verkaufslösung: eine Mischform aus Supermarkt und Fast Food Restaurant. Die Mission: radikale Frische und Qualität, gepaart mit mehrheitsfähigen Preisen. Heute umfaßt das wachstumsstarke System 75 Standorte, allein 65 davon im Großraum London. Der Umsatz betrug 1998 rund 80 Mio. Pfund.

Mit den diesjährigen Preisträgern wurden seit 1983 insgesamt 51 Auszeichnungen an Unternehmen und Persönlichkeiten der Gastronomie in Mitteleuropa verliehen. Die Jury setzt sich zusammen aus Persönlichkeiten der Branche. In diesem Jahr wirkten mit: Dietmar Althof, Rolf Hiltl, Dr. Erich Kaub, Annette Mützel, Herwig Niggemann, Heinz Schmid, Friederike Stöver sowie Axel Bohl und Klaus Kottmeier aus dem Deutschen Fachverlag. Ziel der Auszeichnung ist es, erreichten Erfolg zu honorieren und gleichzeitig Perspektiven zu weisen.

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