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10. Juni 1998

Pro Sieben-Aktie ist unterbewertet

Pro Sieben will mit aufpoliertem Programm die 10-Prozent-Hürde nehmen#STOP#

"Die Pro Sieben-Aktie ist unterbewertet", sagte der Vorstandsvorsitzende der Pro Sieben Media AG, Dr. Georg Kofler, diese Woche im Interview mit der Fachzeitung für Marketing, Werbung und Medien HORIZONT (Verlagsgruppe Deutscher Fachverlag, Frankfurt; Ausgabe vom 12.06.1998). Finanzanalysten sähen den Wert (derzeit 92,40 Mark) zwischen 100 und 130 Mark.

Wachstumspotentiale für sein Unternehmen sieht Kofler vor allem in den Bereichen Merchandising und Multimedia, die auch mittelfristig prozentual zweistellige Umsatzsteigerungen erzielten sollen. "Im Vergleich zu den börsennotierten Multimedia- und Merchandising-Unternehmen zeigt sich, welche stillen Reserven in unserem Unternehmen und im Kurs der Aktie liegen", sagt Kofler mit Blick auf die erfolgreiche Merchandising-Aktie EM-TV. Nach der Straffung des Firmenportfolios und der Eliminierung von Verlustbringern (Videovertrieb, CD-Rom-Geschäft), sollen 1998 erstmals alle Tochtergesellschaften schwarze Zahlen schreiben. Kofler rechnet mit einem prozentual einstelligen Umsatzwachstum des Pro-Sieben-Konzerns (1997: 1,86 Mrd. Mark) und einem deutlich zweistelligen Ergebnisplus (1997: 254 Mio. Mark.). 1999 soll das Ergebnis erneut prozentual zweistellig zulegen.

Nach Flops wie "Geliebte Schwestern" und "Alle zusammen" plant Kofler noch einmal eine deutsche tägliche Serie und zudem eine TV-Version des Lifestyle-Magazins "Max". 1999 soll Pro Sieben das Quotenziel von zehn Prozent bei allen Zuschauern und 15 Prozent bei den 14- bis 49jährigen erreichen. Kabel 1 soll mit mindestens fünf Prozent abschneiden.

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