11. Dezember 2008
Der Handel: E-Books bedrohen auch große Buchhändler
2 Min.
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Der Buchhandel steht vor einer Umwälzung in Folge der aufkommenden digitalisierten Bücher, mahnt Stephan Jaenicke, Vorstandsmitglied des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, im Gespräch mit DerHandel.de, der Onlineausgabe des Wirtschaftsmagazins Der Handel (Deutscher Fachverlag, Frankfurt am Main). „Am Anfang werden E-Books sicher nur von einem exklusiven Nutzerkreis genutzt werden, mittelfristig werden sie aber sicher signifikante Marktanteile erobern,“ sagt Jaenicke. „Die Herausforderung für die Branche ist riesig.“
Jaenicke warnt, dass das gedruckte Buch nach und nach von der digitalisierten Form verdrängt werde. Darunter würden nicht nur die kleinen Händler leiden. „Dieses Schreckensszenario geht auch an den großen Filialisten nicht vorbei. Im Gegenteil: Wenn das gedruckte Buch in ferner Zukunft einmal eine Art Nischenprodukt sein sollte, haben kleine unabhängige Buchhandlungen bessere Chancen, es als „Kultprodukt“ zu vermarkten als die großen Ketten.“
Für die Branche werde es höchste Zeit, sich mit dem Thema E-Books zu beschäftigen, betont Buchhändler Jaenicke. „Einerseits sind sich viele Kollegen gar nicht klar darüber, welche Umwälzungen sich dadurch für die Branche ergeben. Andererseits befassen sich viele nicht mit dem Thema, weil sie fürchten, dass jede Aktivität in Bezug auf E-Books die kommenden Entwicklungen nur beschleunigen wird. Die Entwicklungen werden aber auf jeden Fall kommen. Es ist nur die Frage, ob man den Markt der E-Books komplett den großen Playern wie Amazon und Google überlässt oder auch selbst noch mitspielen möchte.“
Das vollständige Interview lesen Sie auf www.derhandel.de
Jaenicke warnt, dass das gedruckte Buch nach und nach von der digitalisierten Form verdrängt werde. Darunter würden nicht nur die kleinen Händler leiden. „Dieses Schreckensszenario geht auch an den großen Filialisten nicht vorbei. Im Gegenteil: Wenn das gedruckte Buch in ferner Zukunft einmal eine Art Nischenprodukt sein sollte, haben kleine unabhängige Buchhandlungen bessere Chancen, es als „Kultprodukt“ zu vermarkten als die großen Ketten.“
Für die Branche werde es höchste Zeit, sich mit dem Thema E-Books zu beschäftigen, betont Buchhändler Jaenicke. „Einerseits sind sich viele Kollegen gar nicht klar darüber, welche Umwälzungen sich dadurch für die Branche ergeben. Andererseits befassen sich viele nicht mit dem Thema, weil sie fürchten, dass jede Aktivität in Bezug auf E-Books die kommenden Entwicklungen nur beschleunigen wird. Die Entwicklungen werden aber auf jeden Fall kommen. Es ist nur die Frage, ob man den Markt der E-Books komplett den großen Playern wie Amazon und Google überlässt oder auch selbst noch mitspielen möchte.“
Das vollständige Interview lesen Sie auf www.derhandel.de
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