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7. Juli 2021

Stationärer Modehandel im ersten Halbjahr: Umsatzeinbruch um 40 Prozent

TextilWirtschaft
Monatelange Schließungen, eingetrübte Konsumstimmung und der regenreiche Sommer haben dem stationären Modehandel in Deutschland im ersten Halbjahr massiv zugesetzt. Im Vergleich zum Vorjahr, das auch schon von der Corona-Pandemie geprägt war, verloren die Modehandelsunternehmen 40 Prozent ihrer Umsätze in den ersten sechs Monaten des Jahres. Im Vergleich zum Vor-Vorjahr fällt der Rückgang mit 57 Prozent noch deutlich höher aus. Das berichtet das Fachmagazin TextilWirtschaft (dfv Mediengruppe).
 
Damit setzt sich der Schrumpfungsprozess des stationären Modemarktes weiter fort. Im Corona-Jahr 2020 hatte der stationäre Modehandel rund ein Drittel seiner Umsätze verloren. Zwar gewann im gleichen Zeitraum der Mode-Onlinehandel Marktanteile dazu – doch der Modemarkt ist insgesamt geschrumpft. Auch weil sich die Verbraucherinnen und Verbraucher beim Konsum generell zurückhalten. Durch die Absage von privaten und geschäftlichen Veranstaltungen sowie dem verstärkten Arbeiten im Homeoffice erlebte vor allem formellere Mode einen starken Nachfrageeinbruch. Einen Nachfrageschub gab es durch die weitgehenden Öffnungen im Juni, die zu Frequenzzuwächsen in den Innenstädten und zu Umsatzzuwächsen im stationären Modehandel führten. Für den Juni meldet die TextilWirtschaft ein Plus von 26 Prozent (2020: minus 22 Prozent). Das ist der erste Plusmonat seit 2019.
 
Das Jahresergebnis basiert auf einer Erhebung der TextilWirtschaft. Wöchentlich befragt das Fachmagazin einen ausgewählten Kreis an marktrelevanten Modeanbietern zu ihrer Umsatzentwicklung.
Kontakt
dfv Mediengruppe
Manuela Töpfer
Senior Referentin Unternehmenskommunikation
Telefon 069 7595-2052
presse@dfv.de
http://www.dfv.de
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